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Das Böhmische Paradies (Cesky raj) ist ein großes Landschaftsschutzgebiet, das im Norden an das Riesengebirge grenzt, im Süden und Westen durch Basalthügel vom Mittelböhmischen Becken getrennt wird und im Osten in das Elbtiefland übergeht. Mehrere sog. Felsenstädte aus Sandstein (Prachovske Skaly, Hruba Skala u.a.) ziehen jedes Jahr Tausende von Touristen und Felsenkletterer an. Im Sandstein aus dem Mesozoikum ist hier eine wundervolle Welt aus Felstürmen, Höhlen und Gängen entstanden, die viele Besucher in eine Traumwelt versetzen. Städtische Zentren des Böhmischen Paradieses sind die beiden Kreisstädte Semily und Jicin sowie die Städte Turnov, Lomnice nad Popelko und Horice. In Jicin, einziges städtisches Denkmalgebiet im Böhmischen Paradies, ist der Waldsteinsche (Wallensteinsche) Ruhm vom 17. Jahrhundert deutlich zu spüren. Die noch teilweise sehr gut erhaltenen Burgen vermitteln einen guten Eindruck von der Zeit des Mittelalters. Die auf felsigem Untergrund erbauten gotischen Burgen Trosky, Kumburk, Bradlec und die sehr gut erhaltene Burg Kost vermitteln anschaulich eine Vorstellung über die Atmosphäre jener Zeit. Eine Sonderstellung nimmt die Stadt Sobotka mit dem wunderschönen Jagdschlößchen Humprecht ein. In das Böhmische Paradies kommen aber nicht nur Kulturinteressierte. Auch wer “nur” Erholung sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Auf der Jizera läßt sich eine Schlauchbootfahrt unternehmen und Wälder laden zum Wandern ein. Eine Vielzahl von Campingplätzen, Hotels und Pensionen bieten für jeden die richtige Unterkunft.
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